Disruptionspotentiale sind häufig nicht vorhersehbar,
durch ihre hinreichenden Bedingungen aber identifizierbar

Die technologische oder strategische Disruption eines Geschäfts ist fast immer eine unternehmerische Opportunität, häufig aber auch eine existentielle Bedrohung.

Disruptionen zu ignorieren ist mittelfristig genauso wenig erfolgversprechend wie Modethemen oder aktuellen Schlagworten zu folgen. Disruptionen sind häufig „schwarze Schwäne“, also überraschend oder nicht vorhersehbar, und deshalb von klassischer strategischer Planung nicht zu bearbeiten.

„Schwarze Schwäne“ sind nicht vorhersehbar, aber die Bedingungen ihrer Möglichkeit lassen sich methodisch erarbeiten, indem man auf Begründungen der Art „weil, dann“ verzichtet und stattdessen fragt „was wäre notwendig, damit“.

Konkrete und reale Disruptionspotentiale für das Unternehmen werden identifiziert und empirisch bewertbar. Die Analyse von Disruptionsgefahren im eigenen Geschäft eröffnet sehr häufig den Blick auf neue und innovative Geschäftsmodelle.